Kurt-Landauer-Stiftung e.V.


Kurt Landauer war ein früherer Präsident des FC Bayern München. Landauer war jüdischer Abstammung und wurde nach 1933 von den Nationalsozialisten verfolgt und 1938 im Konzentrationslager Dachau interniert.
Aufgrund seines wechselhaften Lebens und seines jüdischen Glaubens ist Landauer heute eine Symbolfigur für die Repressalien der Juden im Deutschen Fußball.

 

Kurt Landauer war von 1913 bis 1914, von 1919 bis 1933 und von 1947 bis 1951 Präsident des FC Bayern München. Unter seiner jeweiligen Präsidentschaft errang der FC Bayern München erste Erfolge im deutschen Fußball, welche im Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft 1932 gipfelte.
Nach dem 2. Weltkrieg gelang unter Landauer der Wiederaufbau des Vereins. Aus dieser Zeit stammt auch das vom Verein bis heute genutzte Trainingsgelände an der Säbener Straße in München. Bis zu seinem Tod 1961 war Landauer mit dem FC Bayern München eng verbunden.
Landauer wurde 2013 posthum zum Ehren-vorsitzenden des Vereins gewählt.

 

Die „Kurt-Landauer-Stiftung e.V.“ wurde aufgrund eines Fan-Projekts der „Münchner Schickeria“, einer Fan-Gruppierung des FC Bayern München, in Zusammenarbeit mit weiteren gemeinnützigen Vereinigungen, sowie Uri Siegel, Neffe von Kurt Landauer, Ende 2017 gegründet.
„Gemeinsam leben, persönlich helfen, Geschichte erlebbar machen und erinnern‘ lautet das Motto des Vereins.


Zur finanziellen Unterstützung startete der Verein neben vielen weiteren gemeinnützigen Aktionen seit 2018 eine Autogrammkarten-Serie mit vielen bekannten und heute eher weniger bekannten Fußballern in Diensten des FC Bayern München. Jede Karte hat eine Auflage von 100 Stück.